D er T ag ist in die N acht verliebt D ass der Sonne Gold sie kose während lauer Wind sie wiegt - wünscht bei Tag sich meine Rose. -Lacht dem Sturme der sie biegt. *** B ist von sorgsam Hand gezüchtet und dein Duft dankt meinem Müh'n. Doch vom Silberglanz belichtet willst du nachts dem Monde blüh'n. *** S ag zur Rose, liebe Sonne so vom Mondenschein sie schwärmt : "Überlass dich nicht der Wonne kalten Licht's, das dich nicht wärmt. *** S iehst du nicht am Schein, dem fahlen wie Herr Mond vor Neid erbleicht, - weiß er doch, dass meinem Strahlen jede Wolke einmal weicht. *** S chwelgst du noch in deinem Sehnen - nach des kühlen Herrn der Nacht ? Oder sind das nur die Tränen die der Morgentau gemacht ? *** S ilber perlt auf jedem Blatte Sonne tupft ihr Gold hinein - was Herr Mond zu bieten hatte weiss die Rose nur allein. *** M anche Nacht ist mir im Herzen So als schaut' er bös mich an - als mißgönnte er die Schmerzen die er nie empfinden kann. *** A ll das Weh bleibt ihm benommen - von der Dorne, die mich sticht. Doch er wird auch nie bekommen - solchen Liebreiz zu Gesicht ! Autor: Riesenharff
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