E ine G eschichte nicht nur für K inder und J ugendliche S chritte Shannon konnte die Schritte hinter sich hören, als sie nach Hause ging. Der Gedanke, dass sie verfolgt wird, kieß ihr Herz schneller schlagen. Du bist lächerlich, sagte sie sich selbst, niemand verfolgt dich. Um sicher zu gehen, beschleunigte sie ihr Schritttempo, doch die Schritte glichen sich den ihren an. Sie hatte Angst, nach hinten zu sehen und sie war froh, dass sie fast zu Hause war. Shannon sagte ein schnelles Gebet, Gott bitte lass mich sicher nach Hause kommen. Sie sah das Aussenlicht brennen und rannte den Rat des Weges bis zum Haus. Erst mal drinnen, lehnte sie sich einen Moment gegen die Tür, erleichtert in den sicheren vier Wänden zu sein. sie sah aus dem Fenster um nachzusehen, ob jemand da draussen war. Der Gehweg war leer. Nach dem Durchblättern ihrer Bücher entschloss sie sich einen Snack zu sich zu nehmen und online zu gehen. Sie loggte sich unter ihren Nicknamen.......ein. Sie sah in ihre Buddyliste und stellte fest, dass GoTo123 online war. Sie schickte ihm eine Nachricht. GoTo123 : Du guckst zuviel Fern. Wieso sollte dich jemand verfolgen? Wohnst du nicht in einer sicheren Gegend? GoTo123 : Es sei denn, du hast deinen Namen übers Internet rausgegeben. Das hast du doch nicht gemacht oder? GoTo123 : Hattest du ein Softballspiel nach der Schule heute? GoTo123 : Das ist klasse! Gegen wen habt ihr gespielt? GoTo123 : In welchem Team spielst du? GoTo123 : Hast du gepitched? GoTo123 : Bis dann...CU Währenddessen...... GOTo123 : ging zum Mitgliedsmenü und begann die Suche nach ihrem Profil. als er es fand, markierte er es und druckte es aus. Er holte einen Stift heraus und begann aufzuschreiben, was er bis jetzt über........wusste. Ihr Name: Shannon Geburtsdatum 3.Januar 1985 - Alter 13 Staat in dem sie wohnt: North Carolina Hobbies: Softball, Chore, Skating und Shoppen. Neben dieser Information wusste er, dass sie in Canton wohnt, weil sie es ihm gerade gesagt hat. Er wusste, dass sie bis 18:30 Uhr alleine war, und das jeden Nachmittag, bis ihre Eltern von der Arbeit kommen. Er wusste, dass sie im Schulteam Donnerstag Nachmittag Softball spielt. Und dass sich das Team Canton Cats nennt. Ihre Glückszahl 7 ist auf dem Rücken ihrer Uniform gedruckt. Er wusste, dass sie im siebenten Schuljahr der Canton Junior High School war. Das hat sie ihm erzählt. All dies in einer Unterhaltung, die sie online hatten. Er hatte jetzt genug Informationen, um sie zu finden. Shannon erzählte ihren Eltern nicht von dem Geschehen auf dem Weg nach Hause. Sie wollte nicht, dass sie ihr eine Szene machen und ihr verbieten würden, zu Fuß nach Haus zu gehen nach dem Softballspiel. Eltern übertreiben immer maßlos und ihre waren die Schlimmsten. Sie wünschte, sie wäre kein Einzelkind. Wenn sie doch einen Bruder und eine Schwester hätte, dann wären ihre Eltern nicht so übertrieben beschützerisch. Bis Donnerstag hatte Shannon die Fußschritte längst vergessen. Sie war gerade mitten im Spiel, als sie merkte, dass jemand sie anstarrte. In dem Moment fielen ihr auch wieder die Schritte ein. Sie sah von ihrem Second Base nach oben, um festzustellen, dass ein Mann sie genau beobachtete. Er lehnte sich gegen den Zaun und lächelte, als sie ihn ansah. Er sah überhaupt nicht angsteinflößend aus und sie vergaß schnell wieder ihre Bedenken. Nach dem Spiel saß er auf einer Bank in ihrer Nähe, als sie noch kurz mit dem Trainer sprach. Sie bemerkte sein Lächeln auf ein Neues und ging an ihm vorbei. Er nickte und sie lächelte zurück. Ihm fiel der Name auf dem Rücken ihrer Trikots auf, und er wusste, dass er sie gefunden hatte. Er ging mit einem sicheren Abstand hinter ihr her. Sie waren nur ein paar Häuser von Shannons Zuhause entfernt. Und als er wusste wo sie wohnt, ging er schnell zurück zum Park, um sein Auto zu holen. Jetzt musste er warten. Er entschloss sich, etwas zu essen, bis die Zeit gekommen war, seinen Schritt zu machen. Shannon war in ihrem Zimmer, als sie Stimmen im Wohnzimmer hörte. Shannon, komm her, rief ihr Vater. Er hörte sich besorgt an, und sie konnte sich keineswegs vorstellen warum. Sie ging ins Zimmer als sie den Mann vom Spielfeld auf dem Sofa sitzen ah. Setz dich, fing der Vater an, dieser Mann hat uns gerade eine sehr interessante Geschichte über dich erzählt. Shannon ging zu einem Stuhl gegenüber dem Raum. Wie konnte er ihren Eltern überhaupt irgendetwas erzählen? Sie hatte ihn bis heute noch nie zuvor gesehen! Weißt du, wer ich bin Shannon? fragte der Mann sie. Nein antwortete shannon. Ich bin ein Polizist und dein Onlinefreund, GoTo123 . Shannon war erstaunt. Das ist nicht möglich! GoTo123 ist ein Kind in meinem Alter! Er ist 14 und wohnt in Michigan! Der Mann lächelte. Ich weiß, dass ich dir das erzählt habe, aber es war nicht wahr. Du siehst Shannon, es gibt Menschen online, die nur so tun, als ob sie Kinder wären; ich war einer von denen. Doch während andere es machen, um Kinder zu finden und ihnen weh zu tun, gehöre ich zu der Gruppe, die es macht, um Kinder zu schützen. Ich bin gekommen, um dich zu finden, und um dir beizubringen, wie gefährlich es sein kann, zu viel Information rauszugeben, an Menshen üners Internet. Du hast mir genug erzählt, um es mir leicht zu machen, dich zu finden. Dein Name, die Schule, die du besuchst, der Name deines Ballteams und die Position in der du spielst. Die nummer und der Name auf deinem Trikot machte das Finden nur noch einfacher. Shannon war immer noch erstaunt. Du wohnst nicht in Michigan? Er lachte. Nein, ich wohne in Raleigh. Es hat dir ein sicheres Gefühl gegeben zu glauben, dass ich so weit weg wohne, nicht wahr? Sie nickte. Ich hatte Freunde, der ihre Tochter war genau wie du, nur hatte sie nicht so viel Glück. Der Mann fand sie und tötete sie, während sie alleine zu Hause war. Kindern wird beigebracht, nie jemanden zu sdagen, wenn sie alleine zu hause sind, jedoch tun sie es ständig, online. Sie tricksen dich aus, Informationen rauszugeben, ein wenig hier, ein wenig da. Bevor du es weisst, hast du ihnen genug erzählt, damit sie dich finden können, ohne dass du es überhaupt bemerkt hast. Ich hoffe, dass du daraus gelernt hast und demnächst vorsichtiger bist. Das werde ich, versprach Shannon. Wirst du anderen davon erzählen, damit sie auch sicher sind? Das verspreche ich!
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